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Webdesign für mobile Geräte – was muss beachtet werden?
Die Internetnutzung fand im Jahr 2010 zu 16 Prozent auf mobilen Endgeräten statt, das war eine Steigerung von 78 Prozent gegenüber dem Jahr 2009. Im Jahr 2011 dürften noch wesentlich mehr Nutzer mobil surfen, über Smartphones, Blackberrys, iPhones, Tablets und Netbooks . Dazu tragen die Endgeräte selbst und die Kostensenkung bei der Datenübertragung bei. Mit diesem Trend rückt das mobile Webdesign in den Fokus der Entwickler, das einiges anders machen muss als das Design für stationäre PCs.
Voraussetzungen für mobiles Webdesign
Die wesentlichsten Eckpunkte, auf die der Designer achten muss, sind die Bildschirmgrößen und die Pixelauflösung. Zum Vergleich: Ein HD-Bildschirm löst gewöhnlich in 1920 x 1080 Pixel auf, bei Netbooks mit 12,1-Zoll-Bildschirm sind es 1366 x 768 Pixel, bei einem Tablet mit 10,1 Zoll noch 1024 x 600 Pixel und bei einem Smartphone gerade mal 320 x 240 Pixel. Die Benutzerschnittstelle muss daher sehr kompakt, sehr übersichtlich und benutzerfreundlich gestaltet werden. Bei Handys erscheint das einleuchtend, aber auch für Tablets und Netbooks sind schon die Anforderungen für mobiles Webdesign einzusetzen. Denn nicht nur das Erkennen der Webseiten selbst, auch die benötigten Datenmengen ist zu bedenken. Wer etwa viel Flash und Videos auf seiner Webseite einsetzt – eine weitverbreitete (Un)Sitte gerade bei den schönsten Firmenwebseiten -, muss damit rechnen, dass diese schon auf Netbooks nur noch langsam geöffnet werden, einfach wegen dem geringeren Arbeitsspeicher. Auf Handys funktionieren sie gar nicht mehr, auf Tablets höchstens begrenzt. Die Nutzer wenden sich ab.
Worauf ist zu achten?
Anwendungen mit großen Datenmengen sollten für mobile Anwendungen nur auf Bedarf geöffnet werden. Das lässt sich über ein Icon in App-Anmutung realisieren. Wirklich gute mobile Designs erkennen das Endgerät, von dem aus zugegriffen wird, und bieten die Webseite entsprechend an. Auch alle anderen Menüfunktionen müssen sich aufklappen lassen, einfach per Touch. Der Nutzer muss auf seinem Smartphone die wichtigsten Informationen der Seite auf dem kleinen Bildschirm erkennen können, in einer Auflösung, die der äußerst geringen Pixelzahl entspricht.
Picture: Nmedia – Fotolia












